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Die Welt des Klanges

 

In der indischen Philosophie ist die Welt aus Nada oder Klang entstanden. Die Götter schufen zuerst den Klang, und aus diesen Klangfrequenzen entstand die Welt. Unsere gesamte Existenz setzt sich aus diesen Klängen zusammen.

Mantren gehören zu den ältesten Bestandteilen des Tantra. Der mantrische Klang ist die älteste und vielleicht verbreitetste Konzentrationstechnik. Mantren setzen sich aus Klangsilben zusammen, die Träger physischer Energien sind. Diese Energien beeinflussen den menschlichen Organismus: sie können Gefühle anregen und dem Geist bestimmte Botschaften übermitteln.

Mantren sind geschrieben in der heiligen Urspache Sanskrit. Der Sinn entzieht sich der logischen Übersetzung durch den Geist und wirkt direkt auf das Unterbewußtsein. Durch Wiederholung von Klangsilben werden Schwingungsrhythmen im Körper erzeugt, um psychische Felder zu aktivieren.

Es heißt, daß die Mantren von Yogis und tantrischen Weisen während ihrer meditativen Zustände gehört und empfangen wurden. Da sie von einem höhreren Bewußtsein erschaffen wurden, versetzen sie jeden, der regelmäßig übt, in den gleichen meditativen Raum, aus dem sie einst gekommen sind. Gemäß der tantrischen Lehre sind alle Mantras Formen von Bewußtsein.

Die Kraft eines Mantra liegt in einer Reihe von miteinander verbundenen Faktoren: in seinem Muster von Klangwellen und der Art und Weise des richtigen Intonierens. Ein Mantra aktiviert die Schwingungskanäle und bringt bestimmte überbewußte Gefühlszustände hervor, die den Praktizierenden in seiner spirituellen Übung unterstützen. Dieser Klang eines Mantra hat die Kraft, die göttlichen Gestalten oder ihre Energien zu wecken. Es stärkt die Willenskraft, erhöht die Konzentrationsfähigkeit und fördert positive Gefühle.

AUM (OM), der mächtigste aller Klänge, ist die Essenz aller Mantras und ein Schlüssel zur Verwirklichung. Er besteht aus den drei Buchstaben A, U und M, die symbolisch die drei Urtendenzen oder Gunas repräsentieren: Sattva, Rajas und Tamas. Es stellt das höchste Bewußtsein in Form des Klanges dar.

Die Praxis des Mantra sammelt die nach außen gerichteten und zerstreuten geistigen Ströme in einem Punkt oder Zentrum. Die Wiederholung eines Mantras, Japa genannt, ist eine Praxis, die von Anhängern aller Religionen als wirksames Instrument zur Beherrschung des Geistes angesehen wird. So führt die Mantra-Praxis u.a. durch die Synchronisation der Gehirnhälften zu einem Zustand innerer Zentriertheit.

Ein Gayatri-Mantra erweckt mit seinen drei Zeilen die drei Bereiche "diese Welt", "nächste Welt" und "Ewigkeit". Es hat 24 Klangsilben. Jede Klangsilbe repräsentiert die Energie einer von 24 Gottheiten. Alle Energien dienen unterschiedlichen Zwecken. Indem man täglich das betreffende Mantra ausführt, kann man die gewünschte Energie anziehen. Dazu setze man sich in den frühen Morgenstunden hin und absolviere eine Mala (108 Wiederholungen).

 

Das Ur-Gayatri-Mantra für alle Zwecke
Gayatri-Mantra zur Überwindung von Hindernissen
Gayatri-Mantra gegen Ängste, Neurosen und Psychosen
Gayatri-Mantra zur Steigerung der Liebe zwischen Mann und Frau
Gayatri-Mantra zur Steigerung der sexuellen Kräfte
Gayatri-Mantra gegen Todesangst
Gayatri-Mantra zur Vitalisierung von Körper, Geist und Prana
Gayatri-Mantra für Wohlstand und Luxus
Gayatri-Mantra zur Heilung von Krankheiten
Gayatri-Mantra für Frieden und Wohlstand